Es erscheint mir offensichtlich, dass wir es nicht länger künftigen Generationen überlassen können, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.
Papst Franziskus, September 2015


Die dritte, vielleicht wichtigste Aufgabe, die wir übernehmen müssen, ist die Verteidigung der Mutter Erde. Unser aller gemeinsames Haus wird ungestraft ausgeplündert, verwüstet und misshandelt. Die Feigheit bei ihrer Verteidigung ist eine schwere Sünde.
Papst Franziskus, Ansprache beim Welttreffen der Volksbewegungen in Bolivien, Juli 2015


Dem Ökosystem werden Schäden zugefügt, die vielleicht irreversibel sind. Die Erde, die Völker und die einzelnen Menschen werden auf fast barbarische Weise gezüchtigt. Und hinter so viel Schmerz, so viel Tod und Zerstörung riecht man den Gestank dessen, was Basilius von Cäsarea den „Mist des Teufels“ nannte. Das hemmungslose Streben nach Geld, das regiert. Der Dienst am Gemeinwohl wird außer Acht gelassen.
Papst Franziskus, Ansprache beim Welttreffen der Volksbewegungen in Bolivien, Juli 2015


Wir als Religions- und Glaubensvertreter bringen unsere tiefe Besorgnis über den Klimawandel und seine Folgen für die Erde und ihre Bewohner zum Ausdruck, die nach dem Zeugnis unserer Religionen unserer gemeinsamen Sorge anvertraut sind.
Erklärung von Religions- und Glaubensvertretern zur bevorstehenden Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember 2015 in Paris Oktber 2015


Klimaschutzmassnahmen dürfen sich nicht auf die staatliche Ebene beschränken. Es liegt in der Verantwortung von uns allen, gemeinsam die nötigen Anstrengungen zu unternehmen.
Erklärung von Religions- und Glaubensvertretern zur bevorstehenden Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember 2015 in Paris Oktber 2015


Ab dem nächstem Jahr wird die EKHN beginnen, ihre Gelder aus Unternehmen abzuziehen, die ihre Umsätze vorwiegend mit fossilen Brennstoffen machen.
Heinz Thomas Striegler, Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzdezernent der EKHN, November 2015


Gott hat uns einen blühenden Garten geschenkt, wir aber sind dabei, ihn in eine von Schutt, Wüsten und Schmutz verseuchte Ebene zu verwandeln.
Papst Franziskus, September 2016


Viele in den Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmen, Vereinen und anderswo möchten die Klimaschutzwende anpacken. Ihnen muss der Rücken gestärkt werden.
Klima Allianz, Das Klima-Manifest, September 2016


Wenn der Präsident sagt “America first”, macht er seine Wähler glücklich. Das kann ich verstehen. Aber aus globaler Sicht ist diese Aussage nicht relevant. In der globalen Welt hängt heute alles mit allem zusammen. Amerikas Zukunft hängt auch von Europa ab und Europas Zukunft auch von den asiatischen Ländern.
Dalai Lama, Januar 2018


Bei der Klimaerhitzung oder bei der globalen Wirtschaft gibt es keine nationalen Grenzen. Auch keine religiösen Grenzen.
Dalai Lama, Januar 2018


Jetzt ist die Zeit gekommen, zu verstehen, dass wir eine Menschheit auf einem Planeten sind.
Dalai Lama, Januar 2018


Energie für alle ist wünschenswert – aber das darf nicht zu einer keineswegs wünschenswerten Spirale immer schwerwiegenderer Klimaveränderungen führen!
Papst Franziskus, Juni 2018


Die Hauptleidtragenden der Klimakrise sind die Armen. Aus diesem Grund hat sich Caritas Internationalis dazu entschieden, nicht mehr in fossile Brennstoffe zu investieren.
Kardinal Luis Tagle, Präsident der weltweiten Dachorganisation der katholischen Caritas-Hilfswerke, April 2018


Die Zivilisation braucht Energie, aber der Gebrauch der Energie darf die Zivilisation nicht zerstören.
Papst Franziskus, Juni 2018


Die Luftqualität, der Meeresspiegel, die Trinkwasser-Reserven, das Klima und das delikate Gleichgewicht der Öko-Systeme – all das wird von der Art und Weise, wie die Menschheit ihren Durst nach Energie stillt, stark beeinflusst. Um diesen Durst zu stillen, darf man nicht den wirklichen Durst nach Wasser schlimmer machen, oder die Armut, oder die soziale Ausschließung.
Papst Franziskus, Juni 2018


Ich lade Sie ein, der Kern einer neuen Gruppe von Führern zu werden, die die Energiewende auf eine Weise vollziehen, die an die Völker der Erde denkt, an die kommenden Generationen, an alle Arten und Öko-Systeme!
Papst Franziskus, Juni 2018


Dass es Laudato Si' gibt, hilft vor allem den Menschen ungemein, die sich innerhalb der katholischen Kirche nachdrücklich für Klimaschutz einsetzen.
Ulrich Bartosch, Pädagoge an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstatt, Juli 2018


Der Weltklimarat geht davon aus, dass sich klimabedingte Migration und Vertreibung bei einer Erwärmung von 1,5 Grad – und umso mehr bei 2 Grad Erwärmung - verstärken werden.
Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des evangelischen Entwicklungswerks Brot für die Welt, Oktober 2018


Lieber jetzt Emissionen senken und weltweit nachhaltige Entwicklung fördern als später Unsummen für Klimaschäden zu zahlen.
Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des evangelischen Entwicklungswerks Brot für die Welt, Oktober 2018


Ein wesentlicher Verbündeter in den Bemühungen um ein Umdenken könnten Religionsgemeinschaften sein. Die im neuen Lebensstil geforderten Qualitäten – Genügsamkeit (Suffizienz), Ehrfurcht vor allem Leben, Mitgefühl und Solidarität, Verantwortungsbewusstsein, usw. – gelten in praktisch allen Religionen als Tugenden
Helga Kromp-Kolb, Wiener Klimaforscherin, 2014


Wir brauchen eine Neuinterpretation von Nachhaltigkeit: weg von dem utopischen Versprechen der Erfüllung aller ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnisse hin zu einer Interpretation einer neuen Qualität von Daseinsvorsorge, die einen Kulturwandel und damit auch eine ethisch-religiöse Dimension einschließt.
Prof. Dr. Markus Vogt, 2013


Es ist unsere moralische Pflicht und Verantwortung, aus Solidarität mit den Armen und mit zukünftigen Generationen den Klimawandel zu bekämpfen.
Franz-Josef Overbeck, Essener Bischof, Dezember 2018


Manche stellen die Notwendigkeit in Frage, unseren Treibhausgasausstoß zu reduzieren, und wollen stattdessen mit technischen Mitteln, durch sogenanntes Geoengineering, unseren Planeten verändern. Dieser Versuchung dürfen wir nicht erliegen – solche großräumigen Eingriffe in die Schöpfung wären ein Spiel mit dem Feuer. Vorbeugung ist besser als jedes Behandeln von Symptomen.
Franz-Josef Overbeck, Essener Bischof, Dezember 2018


Die Dringlichkeit könnte nicht größer sein. Papst Franziskus, die katholische Kirche und andere Glaubensrichtungen erinnern uns mit wirklich starken Warnungen, dass wir uns hinter den Wissenschaftlern sammeln müssen.
Tomás Insua, Executive Director der globalen katholischen Klimabewegung, Dezember 2018


Die Wissenschaft ist kristallklar, wir gehen auf eine Klippe zu und die Emissionen steigen weiter an.
Tomás Insua, Executive Director der globalen katholischen Klimabewegung, Dezember 2018


Ein konservativer Revolutionär ist ein Mensch, der heute versucht, die Schöpfung zu bewahren.
Franz Alt, Januar 2019


Wir müssen, wenn wir überleben wollen, als Spezies mehr tun für die Bewahrung der Schöpfung als das heute der Fall ist.
Franz Alt, Januar 2019


Ein wesentlicher Verbündeter in den Bemühungen um ein Umdenken könnten Religionsgemeinschaften sein. Die im neuen Lebensstil geforderten Qualitäten – Genügsamkeit (Suffizienz), Ehrfurcht vor allem Leben, Mitgefühl und Solidarität, Verantwortungsbewusstsein, usw. – gelten in praktisch allen Religionen als Tugenden.
Helga Kromp-Kolb, Klimaforscherin, Januar 2019


Der Schöpfungsauftrag trägt uns. Daher sind wir verpflichtet, auch im Klimaschutz mehr zu tun.
Ilse Junkermann, Landesbischöfin, März 2019


Es gibt nichts dümmeres, als den Kampf um Klimaschutz zu verpennen.
Philipp Kurowski, Pastor, auf Twitter, März 2019



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