Man könnte die Situation mit einem leckgeschlagenen Schiff auf hoher See vergleichen. Natürlich gibt es auch neben dieser Havarie Probleme: Das Essen in der dritten Klasse ist miserabel, die Matrosen werden ausgebeutet, die Musikkapelle spielt deutsche Schlager, aber wenn das Schiff untergeht, ist all das irrelevant. Wenn wir den Klimawandel nicht in den Griff bekommen, wenn wir das Schiff nicht über Wasser halten können, brauchen wir über Einkommensverteilung, Rassismus und guten Geschmack nicht mehr nachzudenken.
Hans Joachim Schellnhuber, Interview Süddeutsche Zeitung, Mai 2018


Wer Zehn-Liter-Autos fährt, bekommt Klimaflüchtlinge.
Franz Alt, Mai 2018


Ein Land wie Bangladesch ist in ein paar Jahrzehnten zu zwei Dritteln weg.
Franz Alt, Mai 2018


Ein toter Planet hat keine Jobs.
Carsten Bätzold, IG Metall Kassel, Mai 2018


Wir sind verantwortlich dafür, welche Welt wir unseren Kindern hinterlassen.
Carsten Bätzold, IG Metall Kassel, Mai 2018


So ein kurzes Frühjahr hatten wir wahrscheinlich noch nie.
Florian Imbery, Klimaanalyst Deutscher Wetterdienst (DWD), Mai 2018


Der Kohleausstieg darf keine „Tarifverhandlung" um das Ausstiegdatum sein, vielmehr geht es um die Frage, wie dieser Ausstieg, der schnell erfolgen muss, regional und sozialverträglich abgesichert werden kann.
Michael Müller, SPD, Mai 2018


Dekarbonisierung ist die große Aufgabe unserer Generation und Costa Rica muss eines der ersten Länder der Welt sein, dass diese Ziel erreicht, wenn nicht das erste.
Carlos Alvarado, Präsident von Costa Rica, Mai 2018


Unsere Forschungen ergeben, dass Temperaturanstiege die Überlebenschancen von Tropenvögeln verringern.
Brad Woodworth, University of Guelph, Mai 2018


Die Fahrer berichteten, dass sie im Elektrotaxi ruhiger, weniger gestresst und glücklicher seien als im alten Dieselmodell.
Dr. Duncan Williams, Mai 2018


Solarzeitalter bedeutet, alle Menschen haben Energie und das günstig.
Franz Alt, Mai 2018


Wir steuern im Irrsinnstempo auf eine unbeherrschbare globale Situation zu, die Risiken erhöhen sich quasi stündlich, aber viele Medien berichten nur noch mit gequälter Beiläufigkeit darüber.
Hans Joachim Schellnhuber, Interview Süddeutsche Zeitung, Mai 2018


Was der Mensch heute anstellt, ähnelt eher dem Asteroideneinschlag an der Kreide-Paläogen-Grenze.
Hans Joachim Schellnhuber, Interview Süddeutsche Zeitung, Mai 2018


Ja, wir müssen alle Kohlekraftwerke schließen, ja, Deutschland muss auf 100 Prozent erneuerbare Energien gehen, aber Sie und ich können von heute auf morgen beschließen, kein Fleisch mehr zu essen und keine Langstreckenflüge mehr zu machen.
Hans Joachim Schellnhuber, Interview Süddeutsche Zeitung, Mai 2018


Die Korallenriffe sind in schlechtem Zustand und die Fischbestände nehmen ab. Wir müssen immer weiter aufs Meer rausfahren, um noch etwas zu fangen."
Rasheed Maledivischer Fischer, Mai 2018


Kinder zwischen sieben und zehn Jahren, die weniger als 100 Meter von einer Hauptverkehrsstraße entfernt leben, leiden fast drei Mal wahrscheinlicher an Asthma als Kinder, die mehr als 400 Meter weiter entfernt aufwachsen
Mary B. Rice, Harvard T.H. Chan School of Public Health, Mai 2018


Das Emissionshandelssystem der EU muss der Eckpfeiler unserer Klimapolitik bleiben und sollte weiter gestärkt und erweitert werden.
Kimmo Tiilikainen, Umweltminister Finnland, April 2018


Die Energiewende wird Spuren in der internationalen Ordnung hinterlassen, die wir heute überhaupt noch nicht überschauen können. Sie wird die geopolitischen Realitäten verändern.
Außenminister Maas, zur Eröffnung des "Berlin Energy Transition Dialogue", April 2018


Erneuerbare Energien sind reichlich und quasi überall vorhanden. Das verändert auch die außenpolitischen Beziehungen zwischen Ländern.
Außenminister Maas, zur Eröffnung des "Berlin Energy Transition Dialogue", April 2018


Es gibt weltweit einen Trend zur nachhaltigen Energieversorgung und den würden wir gerne verstärken.
Außenminister Maas, zur Eröffnung des "Berlin Energy Transition Dialogue", April 2018


Die Energiewende ist zwar keine hinreichende, aber in jedem Fall eine notwendige Bedingung für eine stabile und friedfertige Welt.
Außenminister Maas, zur Eröffnung des "Berlin Energy Transition Dialogue", April 2018


Wir müssen den Zusammenhang von Klima und Sicherheit auf die internationale Agenda bringen, um Krisen und Bedrohungen des Friedens abzuwenden, bevor sie wirklich akut werden.
Außenminister Maas, zur Eröffnung des "Berlin Energy Transition Dialogue", April 2018


Die Hauptleidtragenden der Klimakrise sind die Armen. Aus diesem Grund hat sich Caritas Internationalis dazu entschieden, nicht mehr in fossile Brennstoffe zu investieren.
Kardinal Luis Tagle, Präsident der weltweiten Dachorganisation der katholischen Caritas-Hilfswerke, April 2018


Klimaziele sind aufgekündigt, Ausstiegskommissionen unter Vorbehalt gestellt und der Kohleausstieg verschoben. Warum? Politik könnte ja irgendwem, irgendwann, irgendwie wehtun! Wir leben im Zeitalter eines gnadenlosen Populismus.
Professor Andreas Knie, Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Wissenschaftsforschung, Technikforschung und Mobilitätsforschung, April 2018


Wir Deutschen sind in Europa das Problem. Wir schotten unsere Industrien ab, deckeln die Binnennachfrage durch Lohndumping, verhindern Regelungen, die anderen Nationen Zugang zu unserem Binnenmarkt erlauben und verhindern Standards, die das Klima retten könnten.
Professor Andreas Knie, Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Wissenschaftsforschung, Technikforschung und Mobilitätsforschung, April 2018


Deutschland darf nicht den Anschluss verlieren und muss beim Kohleausstieg, beim Ausbau erneuerbarer Energien in allen Sektoren und bei der Verkehrswende inklusive der Elektromobilität deutlich mehr liefern, als die Minister angekündigt haben.
Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW, April 2018


Die Lebensmittelverschwendung zu verringern ist ein Beitrag zur Bekämpfung von Hunger. Gleichzeitig vermindert dies die Minderung von Treibhausgasen, aber auch Klimafolgen wie stärkere Wetterextreme oder Meeresspiegelanstieg.
Ceren Hic, PIK, April 2018


Wir brauchen ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen, um den Ländern einen Handlungsrahmen zu geben. Ohne dieses wird weiter gutes Essen kiloweise in der Tonne landen.
Jörg-Andreas Krüger, Direktor Ökologischer Fußabdruck beim WWF Deutschland, April 2018


Wir verbrennen heute an einem Tag so viel Kohle, Gas und Öl wie die Natur in einer Million Tagen angesammelt hat. Das heißt: In der Relation eins zu einer Million mal benehmen wir uns daneben und verletzen das uns von Gott gegebene Gastrecht.
Franz Alt, April 2018


Der Klimawandel, so warnen die Bundeskanzlerin und der UNO-Generalsekretär übereinstimmend, ist die „Überlebensfrage der Menschheit“. Praktisch führen wir einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur und damit gegen uns selbst, denn wir sind ein Teil der Natur.
Franz Alt, April 2018


Die Lösung des Energieproblems steht am Himmel. Die Sonne schickt uns jede Sekunde unseres Hierseins 15.000mal mehr Energie als heute alle Menschen verbrauchen.
Franz Alt, April 2018


Beim Klimawandel hat sich die Krise dramatisch verschärft seit Beginn der 2000er Jahre. Hier schließen sich gerade die letzten Fenster von Handlungsmöglichkeiten, um die Erderwärmung noch in einem verträglichen Rahmen zu halten.
Hermann Ott, Wuppertal-Institut, April 2018


Der Haupthebel in der Landwirtschaft liegt nach unseren Berechnungen in der Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, sprich: weniger Fleischverbrauch, um es ein bisschen plakativ zu formulieren.
Hermann Lotze-Campen, Professor für Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel an der Humboldt-Universität Berlin, April 2018


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Ähnlichem, den Fleischverbrauch vom jetzigen Niveau aus ungefähr zu halbieren.
Hermann Lotze-Campen, Professor für Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel an der Humboldt-Universität Berlin, April 2018


Wenn man einen Mindestpreis für alle Emissionen hätte und den auch auf Methan und Lachgas umrechnet, würde ich schon erwarten, dass es eine Verschiebung im Verbrauch hin zu mehr pflanzlichen Nahrungsmitteln gibt.
Hermann Lotze-Campen, Professor für Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel an der Humboldt-Universität Berlin, April 2018


Wir können zeigen, dass eine solche gesellschaftliche Transformation zu schaffen ist, aber das wird kein Spaziergang. Ich glaube, diese Botschaft ist bisher in Politik und Öffentlichkeit noch nicht richtig angekommen.
Hermann Lotze-Campen, Professor für Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel an der Humboldt-Universität Berlin, April 2018


Die katastrophalen gesundheitlichen Folgen der Kohleverstromung sind viel zu lange ignoriert worden.
Dr. Alex Rosen, Vorsitzender des Vereins Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW Deutschland), April 2018


Es gibt heute Alternativen in Form der Erneuerbaren Energien und damit keine Rechtfertigung mehr, Umwelt und Gesundheit durch Kohleabbau und -verbrennung weiter zu gefährden.
Dr. Alex Rosen, Vorsitzender des Vereins Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW Deutschland), April 2018


Die drastischen Gesundheitsfolgen des Klimawandels wie die Zunahme von Malaria und Denguefieber oder Nahrungsmittelmangel durch Dürren treffen vor allem arme Menschen im Globalen Süden, während die Industriestaaten die historisch Verantwortlichen sind. Diese Ungerechtigkeit gilt es abzuschaffen.
Dr. Andreas Wulf von medico international, April 2018


Der Klimawandel darf nicht mehr isoliert als ökologische Herausforderung betrachtet werden, sondern als Gesundheitsproblem, das mehr und mehr Menschen betreffen wird.
Florian Schöne, Generalsekretär des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring (DNR), April 2018


Ein sozialverträglicher Ausstieg aus der Kohle ist ein wichtiger Beitrag, den Klimawandel etwas zu bremsen und gleichzeitig eine verbesserte Lebensqualität zu schaffen.
Florian Schöne, Generalsekretär des DNR, April 2018


Früher war der Untergrund in gewissen Höhen einfach immer gefroren – auch im Sommer. Heutzutage verändern sich die Permafrostböden und tauen auf, wodurch ganze Bergpartien instabil werden.
Josef Essl, Geschäftsführer der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA Österreich, April 2018


Schneekanonen verbrauchen Unmengen an Ressourcen. Dieser inakzeptable Verbrauch von Wasser und Energie ist eine Konterkarierung des Klimaschutzes.
Josef Essl, Geschäftsführer der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA Österreich, April 2018


Portugal taugt zum Musterland in Sachen Strom aus Erneuerbaren.
Miriam Neubert, Expertin für die iberische Halbinsel bei Germany Trade & Invest, April 2018


Die Ursache dieser extremen Dürre ist sehr wahrscheinlich der menschengemachte Klimawandel.
Piotr Wolski,südafrikanische Klimaforscher, April 2018


Wir konsumieren zu viel Natur und wir sind eigentlich zu viele auf der Welt. Vor allem die Industriestaaten müssen ihr Wohlstandsmodell korrigieren, sie haben riesige "ökologische Fußabdrücke".
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


In unserem Club-of-Rome-Report "Faktor Fünf" haben wir gezeigt, dass man wenigstens fünfmal mehr Wohlstand aus Energie und Stoffen herausholen kann. Aber das kommt nur in Gang, wenn wir den Naturverbrauch endlich teurer machen.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


Den Ländern, die eine Stabilisierung ihrer Bevölkerung erreicht haben, geht es viel besser als denen, die es nicht schaffen. Allerdings muss nun ihr ökologischer Fußabdruck schnell kleiner werden.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


Die Entfesselung des Kapitalismus war ein schwerer politischer Fehler. Bei Adam Smith war der Markt noch in einem festen Rechtskorsett eingebunden und dadurch segensreich.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018




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