Wir stehen vor nichts weniger als dem Ende der Fleischproduktion, wie wir sie kennen.
Carsten Gerhardt, Partner bei Kearney, Juli 2020


„Unser Planet brennt“, aber Deutschland bestellt die Feuerwehr für das Jahr 2038.
Franz Alt, Juli 2020


Das klassische Kohleland England ist praktisch bereits aus der Kohle ausgestiegen. Doch Deutschland braucht dazu noch 18 Jahre, aber exportiert Jahr für Jahr mehr Strom ins Ausland.
Franz Alt, Juli 2020


Wir wollen die Solarenergie fördern, weil wir mehr Sonne haben als andere und weniger Wind.
Markus Söder, CSU, Ministerpräsident Bayern, Juli 2020


Wir müssen die Weltwirtschaft nicht zerstören, um den Planeten retten. Stattdessen können wir beide stärken.
Sebastian Kurz, österreichischer Kanzler, Juni 2020


Wenn die Eisenbahn das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts werden soll, dann müssen wir das ganze Land im Blick haben und nicht nur die Großstädte und Ballungsräume oder den Fernverkehr.
Jörgen Boße, Geschäftsführer der Usedomer Bäderbahn, Juli 2020


Klimaschutz und Überwindung des Neoliberalismus als gemeinsames Projekt. Das ist der Kern des amerikanischen "Green New Deal"-Projekts von Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez, angelehnt an Franklin D. Roosevelts "New Deal" der 1930er Jahre.
Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, Juli 2020


Die großen "Verstromer" wissen seit Langem, dass die Zeit der Kohle zu Ende geht. Sie waren in den letzten Jahrzehnten eher Täter als Opfer.
Michael Müller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde Deutschlands, SPD, Juli 2020


Fliegen ist vor allem aus Klimagerechtigkeitssicht sehr problematisch: Schätzungen zufolge haben nur fünf bis 20 Prozent der Weltbevölkerung jemals in einem Flugzeug gesessen, für den Großteil der Emissionen sind aber einige wenige Vielflieger:innen verantwortlich.
Manuel Grebenjak, Stay Grounded, Juli 2020


Der Flugverkehr hat einen ganz wesentlichen und extrem schnell wachsenden Anteil an den globalen Emissionen und ist derzeit für etwa fünf bis acht Prozent der Erderhitzung verantwortlich.
Manuel Grebenjak, Stay Grounded, Juli 2020


Im Flugverkehr gibt es de facto keinen Klimaschutz.
Manuel Grebenjak, Stay Grounded, Juli 2020


Offsetting-Programme liefern klimaschädlichen Branchen wie der Flugindustrie ein Argument, das derzeitige System aufrechtzuerhalten und weiter zu wachsen.
Manuel Grebenjak, Stay Grounded, Juli 2020


Zugfahren muss günstiger und Fliegen teurer werden.
Manuel Grebenjak, Stay Grounded, Juli 2020


Wer heute noch Straßen baut, erntet morgen noch mehr Autoverkehr.
Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher, Juli 2020


In den nächsten drei Jahren wird sich auf dem Gebiet alternativer Proteine enorm viel bewegen.
Florian Schattenmann, Forschungschef Cargill, Juli 2020


Unsere Vision ist, dass man den Unterschied zwischen Fleischersatzprodukten und dem echten Fleisch eines Tages nicht mehr schmeckt.
Florian Schattenmann, Forschungschef Cargill, Juli 2020


Wir haben es weltweit immer häufiger mit verheerenden Megafeuern zu tun, die riesige Waldflächen erfassen und kaum oder gar nicht zu löschen sind. Der Planet steht buchstäblich in Flammen.
Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland, Juli 2020


Wir können den Walderhalt nicht auf Löschmaßnahmen aufbauen. Die neuen Brände sind dafür zu extrem. Stattdessen müssen wir uns mit vollem Einsatz in den Kampf gegen die Klimakrise begeben.
Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland, Juli 2020


Waldbrände und Klimakrise schaukeln sich gegenseitig hoch.
Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland, Juli 2020


Würden alle Unternehmen neben der Finanzbilanz schon eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen, gäbe es viele Probleme nicht, die jetzt in der Corona-Krise verstärkt sichtbar werden.
Reinhard Weinmüller, St. Virgil Salzburg, Juli 2020


Es ist brandgefährlich, wenn wir mitten in einer Krise die Augen vor der nächsten Krise verschließen.
Annalena Baerbock, Grünen-Vorsitzende, Juni 2020


Der weltweite Ausstoß an Klimagasen ist in den letzten Jahrzehnten förmlich explodiert. Nüchtern betrachtet gibt es keinen Klimaschutz, sondern nur fortgesetzten Klimaschaden.
Mojib Latif, Klima-Wissenschaftler, Juli 2020


Das Kohleausstiegsgesetz ist eine Farce. Es widerspricht dem gesellschaftlichen Konsens für einen schnellen Kohleausstieg, dem Paris-Abkommen und der energiewirtschaftlichen Realität.
Carla Reemtsma, FFF, Juli 2020


Noch 18 weitere Jahre Kohle machen es unmöglich, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.
Ronja Weil, Ende Gelände, Juli 2020


Wir haben öfter In-situ-Wetterlagen, die sich nur langsam verschieben, fast wie in den Tropen.
Sven Plöger, Meteorologe, Juli 2020


Wir pumpen immer mehr Energie in die Atmosphäre, und die Atmosphäre reagiert darauf.
Sven Plöger, Meteorologe, Juli 2020


2019 war das Jahr, in dem in Deutschland so intensiv über das Klima debattiert wurde wie nie, aber gleichzeitig mehr SUVs verkauft wurden und mehr geflogen wurde denn je. Das kann man nur auflösen, indem die Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass das klimafreundliche Verhalten belohnt wird, nicht das klimazerstörende.
Sven Plöger, Meteorologe, Juli 2020


RWE ist auf Jahre noch kein Erneuerbaren-Energien-Titel und braucht eine neue Equity-Story.
Thomas Deser, Portfoliomanager der Fondsgesellschaft Union Investment, Juli 2020


Die billige Bratwurst auf dem teuren Grill hat ganz hohe Nebenkosten.
Pastor Peter Kossen, Pfarrer in Lengerich, Juni 2020


Wenn Angela Merkel für besseren Klimaschutz eintreten will, darf sie den Deal mit Bolsonaro nicht zulassen. Der Abschluss wäre nicht nur eine klimapolitische Bankrotterklärung der EU, sondern würde gleich zu Beginn der Ratspräsidentschaft einen völligen Vertrauensverlust in die Versprechen der Bundeskanzlerin bedeuten.
Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland zum Mercosur-Abkommen, Juni 2020


Wir wollen bei den neuen Wasserstoff-Technologien hin zu grünem Wasserstoff weltweit führend sein, als Ausrüster für die Welt, aber auch als Produzenten.
Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister, (CDU) Juni 2020


Von einer flächendeckenden Überproduktion an Strom aus erneuerbaren Energien sind wir bei dem heutigen Ausbautempo in Deutschland noch weit entfernt. Also macht es eigentlich keinen Sinn, über grünen Wasserstoff nachzudenken.
Volker Quaschning, Energiewissenschaftler, Juni 2020


Für die langfristige Stromspeicherung ist Wasserstoff wichtig. Es ist also sinnvoll, Wasserstofftechnologien weiterzuentwickeln und in Forschung und Entwicklung zu investieren.
Volker Quaschning, Energiewissenschaftler, Juni 2020


Sind wir bereit, doppelt so viel für Strom auszugeben, nur damit wir uns keine Windräder anschauen müssen?
Volker Quaschning, Energiewissenschaftler, Juni 2020


In ganz Zentraleuropa wird die Kohle derzeit vom Markt gedrängt.
Frank Peter, stellvertretender Direktor des Thinktanks Agora Energiewende, während der Coronakrise, Juni 2020


Es ist Zeit, dass wir die Ressource nutzen, die wir in der EU zuhauf haben: Sonne.
Michael Bloss, Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Fraktion Die Grünen/EFA, Juni 2020


Die Energiewende prägt Deutschland wie kaum eine politische Entscheidung der letzten zehn Jahre. Erst umstritten, nun Jobmotor, Hauptachse der Klimaschutzmaßnahmen und unabdingbar für unsere Energie-Unabhängigkeit.
Michael Bloss, Mitglied des Europäischen Parlaments als Teil der Fraktion Die Grünen/EFA, Juni 2020


Fridays for Future lebt davon, dass man uns vertraut und das Gefühl hat, wir sind der breite Straßenprotest, wo du deine Kinder und deine Großeltern mitbringen kannst.
Luisa Neubauer, FFF, Juni 2020


Die Idee einer klimagerechten Welt kann nur Erfolg haben, wenn es eine gemeinschaftliche Erzählung, einen gemeinsamen Willen dahinter gibt, der nicht nur von einer kleinen Gruppe getragen wird.
Luisa Neubauer, FFF, Juni 2020


Wir brauchen ein ökologisches Preis- und Steuersystem, dass die Markteilnehmer ganz automatisch dazu bringt, den Umweltverbrauch zu verringern. Hierzu sollte die Politik eine sozial-ökologische Steuerreform umsetzen, die den Umweltverbrauch verteuert und die Arbeit billiger macht.
Dirk Messner, Präsident des Umwelt­bundes­amtes (UBA), Juni 2020


Das autonome Fahren ist eine große Chance. Wir können eine radikale Reduktion der Zahl der privaten Autos erreichen, wenn die Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.
Dirk Messner, Präsident des Umwelt­bundes­amtes (UBA), Juni 2020


Die systematische Verbindung von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit könnte das spezifische Profil Europas werden.
Dirk Messner, Präsident des Umwelt­bundes­amtes (UBA), Juni 2020


Wir sollten das globale Agrarsystem und den Handel generell in diese Richtung umgestalten: umweltgerechte Produkte belohnen und umweltschädlich erzeugte durch Preisaufschläge bestrafen.
Susanne Neubert, Agrarökonomin und Ökologin, Leiterin des Bereichs Landnutzung in der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU), Juni 2020


Unsere übermäßige "Fleischlust" geht auf Kosten des Regenwaldes in Amazonien, von wo Soja als Futtermittel kommt.
Susanne Neubert, Agrarökonomin und Ökologin, Leiterin des Bereichs Landnutzung in der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU), Juni 2020


Wir brauchen eine an die Fläche gebundene Tierhaltung.
Susanne Neubert, Agrarökonomin und Ökologin, Leiterin des Bereichs Landnutzung in der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU), Juni 2020


Wir brauchen eine Landwende.
Susanne Neubert, Agrarökonomin und Ökologin, Leiterin des Bereichs Landnutzung in der Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU), Juni 2020


Investitionen sind durch bürokratische Hürden, Bremsen und Deckel blockiert. Fällt die Blockade endlich, können Erneuerbare die Konjunktur stark stützen.
Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Juni 2020


Wasserstoff ist kostbar. Unsere Klimaziele erfordern, dass der Wasserstoff nicht aus Kohle, Öl oder Gas, sondern zwingend aus erneuerbaren Energien hergestellt wird.
Claudia Kemfert, Ökonomin, Juni 2020


Wasserstoff ist nicht das neue Öl, sondern der Champagner unter den Energieträgern.
Claudia Kemfert, Ökonomin, Juni 2020


Subventionen fossiler Energien müssen sofort abgeschafft werden; fossile Infrastrukturprojekte dürfen nicht länger unterstützt werden; Kohle darf nicht durch Erdgas ersetzt werden.
Claudia Kemfert, Ökonomin, Juni 2020




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