Der Klimawandel bewegt sich schneller als wir.
UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Neujahrsbotschaft, Januar 2018


Die Sterbehilfe für die Kohlewirtschaft ist sowohl in Washington wie in Berlin wichtiger als Klimaschutz für unsere Kinder und Enkel.
Franz Alt, Januar 2018


Während im Raumschiff Berlin gerade die Klimaziele über Bord geschmissen werden, setzen sich junge Aktive im Hambacher Forst und im Treburer Oberwald für den Schutz alter Wälder vor den Klimakillern Braunkohleabbau und Flughafenausbau ein.
Monika Lege, Robin Wood, Januar 2018


Es gibt keinen Grund auch nur einen weiteren Dollar in fossile oder nukleare Energiegewinnung zu investieren. Erneuerbare Energie bietet eine kosteneffiziente Stromversorgung.
Hans-Josef Fell, Präsident Energy Watch Group, Januar 2018


Eine komplette Dekarbonisierung des Elektrizitätssektors bis zum Jahr 2050 ist umsetzbar und dabei kostengünstiger als das heutige Stromsystem.
Christian Breyer, LUT Professor für Solarwirtschaft, Januar 2018


Wenn wir die vom Menschen verursachte Erwärmung nicht auf deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzen, dann werden bis zum Ende unseres Jahrhunderts die Hochwasserrisiken vielerorts in einem solchen Maße ansteigen, dass Anpassung schwierig wird.
Anders Levermann, Leiter der globalen Anpassungsforschung am PIK, Januar 2018


Wir müssen jetzt beides tun: Anpassung an den bereits verursachten Klimawandel und Begrenzung zukünftiger Erwärmung. Nichtstun wäre gefährlich.
Anders Levermann, Leiter der globalen Anpassungsforschung am PIK, Januar 2018


Am Dieselabgasgift NO2 sterben in Deutschland vier Mal so viele Menschen wie durch Verkehrsunfälle.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, Januar 2018


Ohne die Einführung von CO2-Mindestpreisen in allen Sektoren als Teil einer Steuer- und Abgabenreform werden die Klimaziele im Verkehrs- und Gebäudebereich weiter krachend verfehlt werden.
Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, Januar 2018


Für ein lebenswertes Europa brauchen wir eine Haushaltspolitik, die eine gesunde Zukunft gestaltet statt die fossile Vergangenheit zu zementieren.
Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR), Januar 2018


Die Versauerung der Ozeane wird oft als böser Zwilling des Klimawandels bezeichnet. In der Tat belegen inzwischen viele Studien, dass die marinen Ökosysteme unter den steigenden Kohlendioxidmengen in den Weltmeeren leiden. Süßwassersysteme sind bislang kaum erforscht worden. Unsere Studie belegt jedoch, dass auch die Versauerung von Seen ein Problem ist.
Dr. Linda Weiss, Ruhr-Universität Bochum, Januar 2018


Einige der Katastrophen wie die Serie aus drei enorm schadenreichen Hurrikanen oder die sehr schweren Überschwemmungen in Südasien nach außerordentlich starken Monsun-Regenfällen haben einen Vorgeschmack auf die Zukunft gegeben. Denn auch wenn einzelne Ereignisse nicht direkt auf den Klimawandel zurückgeführt werden können, erwarten unsere Experten künftig häufiger solche extreme Ereignisse.
Torsten Jeworrek, Vorstand von Munich Re, Januar 2018


Wenn die künftige Regierung hier nicht schnell gegensteuert, wird Deutschland seine Klimaschutzziele für 2020 und auch für 2030 massiv verfehlen.
Patrick Graichen, Agora Energiewende, Januar 2018


Die Sozialdemokraten müssen in den Sondierungsgesprächen Umwelt- und Klimaschutz den Stellenwert einräumen, den ihre Anhänger längst erkannt haben. Dazu gehört, dass sie endlich einen sozial verträglichen Kohleausstieg gestalten, anstatt das deutsche Klimaschutzziel zu verraten.
Karsten Smid, Klimaexperte Greenpeace, Dezember 2017


Der Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf. Der Absatz von Elektrofahrzeugen hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
Matthias Wissmann, VDA-Präsident, Dezember 2017


Nur wenn die Ladeinfrastruktur rasch ausgebaut wird, die Politik kluge steuerliche Rahmenbedingungen schafft, die Batterien höhere Reichweiten erlauben und der Preis stimmt, kann Elektromobilität langfristig überzeugen.
Matthias Wissmann, VDA-Präsident, Dezember 2017


Wilderei, Lebensraumverlust, Klimawandel und die dauerhafte Übernutzung natürlicher Ressourcen vernichten biologische Vielfalt. Wir Menschen verursachen das größte Artensterben seit Ende der Dinosaurier.
Georg Scattolin, Leiter für internationalen Artenschutz beim WWF Österreich Dezember 2017


Die künftige Regierung muss mit dem klimapolitischen Stillstand brechen und einen Ausstiegsplan aus der Kohle vorlegen.
Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, Dezember 2017


Wenn der Umstieg auf umweltschonende E-Autos gelingen soll, kann der Verbrennungsmotor Diesel nicht auf alle Zeiten weiter wie bisher subventioniert werden.
Matthias Müller, Volkswagen-Chef, Dezember 2017


Die Subventionierung von Kohlekraftwerken mit öffentlichen Geldern ist ein klima- und finanzpolitisch verantwortungsloses Spiel, mit dem die Pariser Klimaziele nicht erreicht werden können
Kai Niebert, DNR-Präsident, Dezember 2017


Die "etablierte" Politik ist stehengeblieben in einer niedergehenden Welt, deren Credo heißt: Ohne Wachstum ist alles nichts.
Michael Müller und Hubert Weiger, Dezember 2017


Das fossile Industriezeitalter geht seinem Ende entgegen und mit ihm die sie tragenden Eliten.
Klaus Oberzig, DGS, Dezember 2017


Wir erleben, wie die Fossilen mit Haken und Ösen kämpfen um das Alte zu zementieren. Dieselfahrzeuge, Gaskraftwerke, AKWs, fossile Heizkessel und zentrale Stromversorgung sind aber schon heute keine konkurrenzfähigen Technologien mehr.
Klaus Oberzig, DGS, Dezember 2017


Frankreich verlangt nach einer gemeinsamen Führungsrolle, um Klimaneutralität bis 2050 zum Ziel zu machen, einen investitionsrelevanten Mindestpreis für CO2 in allen Sektoren einzuführen und die Offenlegung von Klimarisiken für Unternehmen und Investoren verpflichtend zu machen.
Christoph Bals, Dezember 2017


Die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen.
Michael Bilharz, Experte für nachhaltigen Konsum im Umweltbundesamt, Dezember 2017


Der Klimawandel ist die große Herausforderung unseres Zeitalters.
Martin Schulz, SPD, Dezember 2017


Die Wahrheit ist doch: Wir wollen die Klimaziele erreichen. Die Wahrheit ist auch: Das geht einher mit einem Ende der Kohleverstromung.
Martin Schulz, SPD, Dezember 2017


Glyphosat ist die Droge der „modernen“ Landwirtschaft.
Jost Maurin, Dezember 2017


Die Bauern müssen wieder auf ihr traditionelles Wissen vertrauen – und nicht mehr ihrem Chemiedealer.
Jost Maurin, Dezember 2017


Es kann nicht sein, dass man den Ausbau der Erneuerbaren beschränkt, damit Kohlekraftwerke noch länger am Netz bleiben können.
Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam, Dezember 2017


Die Kohlebranche erhält in Deutschland 30.000 Arbeitsplätze. Mit 330.000 Arbeitsplätzen sind es bei den erneuerbaren Energien allerdings heute bereits zehn Mal so viele.
Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam, Dezember 2017


Bei den jetzt eintretenden winterlichen Temperaturen fahren fast alle modernen Diesel-Autos ohne Abgasreinigung – dank der modernen Abschaltvorrichtungen. Damit sind die modernen Wagen heute schlechter als die 25 Jahre alten Fahrzeuge nach der Euro-1-Norm. Da bleibt einem der Atem weg.
Gero Lücking, Geschäftsführer des Ökostrom-Anbieters Lichtblick, Dezember 2017


Kohle emittiert zumindest doppelt so viel CO2 als Gas bei der Stromproduktion. Weil der CO2-Preis aber so niedrig ist, wird Gas und nicht Kohle durch die Erneuerbaren Energien aus dem Markt gedrängt.
Klaus Gugler, WU-Professor, Dezember 2017


Das Nichthandeln im Bereich des Kohleausstiegs, der Wärmewende und des Transportsektors muss endlich beendet werden, und der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht wieder mehr Schwung.
Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam, Dezember 2017


Die Energiewende in Deutschland ist eine klare Erfolgsgeschichte.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland noch immer zwei Drittel der Stromversorgung aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken bezieht und die Energiewende in vielen Bereichen noch gar nicht angegangen wurde.
Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam, Dezember 2017


Die Gestaltung der Energiewende findet dezentral, in den Kommunen und Regionen statt. Hier müssen Häuser energiesparend saniert, Verkehrsinfrastruktur neu geplant und Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien errichtet und betrieben werden.
Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Dezember 2017


Da Glyphosat aber auch Mikroorganismen wie Insekten und Würmer vernichtet und Vögel, Reptilien oder Amphibien von diesen abhängig sind, ist dieses Gift auch verantwortlich für das Massensterben im noch fruchtbaren Ackerboden. Übrig bleiben biologische Wüsten, auf denen bald nichts mehr wächst.
Franz Alt, Dezember 2017


Viele Bauern hängen am Tropf von Glyphosat wie ein Junkie an der Nadel.
Franz Alt, Dezember 2017


Es macht ökonomisch keinen Sinn, Dinge zu fördern, deren Verbrauch man eigentlich reduzieren will, wie den Stromverbrauch. Ohne Knappheitssignale sinkt der Preis und der Konsum steigt an.
Klaus Gugler, WU-Professor, Dezember 2017


Deutschland hat einen Überschuss an konventionellem Strom und den müssen wir so schnell wie möglich loswerden.
Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam, Dezember 2017


Wir müssen aufhören Umweltschutz gegen Industriepolitik auszuspielen. Beides muss parallel und zusammengehen. Wir müssen den Klimawandel bewältigen und moderne Industrie schaffen.
Martin Schulz, SPD, Dezember 2017


Alle wissen: Es geht nicht mehr darum, ob der Kohleausstieg kommt, sondern wie.
Frank Schwabe, SPD, Dezember 2017


Die Maßnahmen, die die Dieselgipfel gebracht haben, reichen nicht. Längerfristig müssen E-Mobilität und eine Verkehrswende hin zu ÖPNV und Fahrrad die Lösung bringen.
Frank Schwabe, SPD, Dezember 2017


Der Ressourcenkampf im Hambacher Wald spiegelt sehr exemplarisch den richtungsweisenden Streit der Gegenwart wieder. Denn wir müssen uns entscheiden, wie wir die Zukunft im 21. Jahrhundert gestalten wollen: rückwärts gewandt und fossil oder zukunftsorientiert und erneuerbar.
Molina Gosch, Bloggerin, Dezember 2017


Es kann nicht gelingen, Fahrverbote zu vermeiden. Die Schadstoffwerte sind so katastrophal hoch und immer stärker dringt in das Bewusstsein der Bevölkerung, dass die Abgase krank machen.
Professor Andreas Knie, Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten Wissenschaftsforschung, Technikforschung und Mobilitätsforschung, Dezember 2017




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