Wollen wir wirklich als die Generation in Erinnerung bleiben, die den Kopf in den Sand steckte, die herumbummelte, während die Erde in Flammen stand?
António Guterres, UN Generalsekretär, COP25 Eröffnungsansprache, Dezember 2019


Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.
António Guterres, UN Generalsekretär, COP25 Eröffnungsansprache, Dezember 2019


Wir haben das Bewusstsein für Klimafragen geweckt, aber das reicht noch lange nicht aus. Somit kann man sagen, dass wir viel, aber dann auch wieder nichts erreicht haben.
Greta Thunberg, in Madrid, Dezember 2019


Wir brauchen in Deutschland jeden Kilometer Gleis, um den wachsenden Verkehr zu bewältigen und das System Schiene robuster zu machen.
Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand Deutsche Bahn, Dezember 2019


Seit vielen Jahrzehnten befindet sich die menschliche Spezies im Krieg mit dem Planeten. Und der Planet wehrt sich.
António Guterres, UN Generalsekretär, auf der pre-COP25 Pressekonferenz, Dezember 2019


Der Klimawandel ist zu einer dramatischen Bedrohung für die menschliche Gesundheit und Sicherheit geworden.
António Guterres, UN Generalsekretär, auf der pre-COP25 Pressekonferenz, Dezember 2019


Unser Krieg gegen die Natur muss aufhören. Und wir wissen, dass das möglich ist.
António Guterres, UN Generalsekretär, auf der pre-COP25 Pressekonferenz, Dezember 2019


Es tiempo de actuar - Es ist Zeit zu handeln.
Motto der Weltklimakonferenz in Madrid, Dezember 2019


Es gibt kein Menschenrecht darauf, eine Kreuzfahrt zu buchen. Es gibt kein Menschenrecht darauf, Urlaub mit dem Flugzeug zu machen.
Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler, Dezember 2019


Die Erderhitzung ist für viele Menschen, Parteien, Regierungen, Unternehmen, Gewerkschaften und Verbände nur ein Thema von vielen. Und zwar ein lästiges, weil den sofort anfallenden Kosten ein ungewisser und noch dazu späterer Nutzen entgegensteht.
Franz Baumann, Verwaltungs­ und promovierte Poltikwissenschaftler, Dezember 2019


Wenn wir jetzt nicht massiv Klimaschutz liefern, steuern wir auf einen Temperaturanstieg von mehr als drei Grad Celsius zu, was die schädlichen Effekte für das menschliche Wohl noch verschärfen würde.
Petteri Taalas, WMO-Chef, in Madrid auf der COP 25, Dezember 2019


Wir sind nicht annähernd auf dem Weg, die Paris-Ziele zu erreichen.
Petteri Taalas, WMO-Chef, in Madrid auf der COP 25, Dezember 2019


Bisher leistet sich das Land ein absurdes Nebeneinander von erklärtem Klimaschutz einerseits und Anreizen, die das glatte Gegenteil bewirken. Dazu gehört etwa das Dienstwagen-Privileg, mit dem Firmen für Mitarbeiter Autos anschaffen und oft auch noch die Spritkosten übernehmen: Es lädt geradezu dazu ein, viel zu fahren.
Michael Bauchmüller, Kommentar SZ, Dezember 2019


Klimaschutz, den keiner mitbekommt - das wird nicht funktionieren.
Michael Bauchmüller, Kommentar SZ, Dezember 2019


Der Klimawandel gönnt uns keine Verschnaufpause. Ein Jahr mit Wetterextremen folgt auf das nächste.
Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste (ÖBf), Dezember 2019


Wir werden ab Anfang der 20er-Jahre klare Budgets an CO2-Emissionen haben, die wir einhalten müssen. Wenn wir die überschreiten, müssen wir massive Strafzahlungen leisten oder wir müssen Geld für Zertifikate zahlen. Das heißt, wir sind dazu verpflichtet, Jahr für Jahr und nicht irgendwann unsere Ziele einzuhalten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel im Deutschen Bundestag, November 2019


Deutschland stellt 1 Prozent der Weltbevölkerung und verursacht 2 Prozent der CO2-Emissionen, und es verfügt über die besten Technologien. Wer, wenn nicht wir, soll denn zeigen, dass es geht, dass man dem Klimawandel etwas entgegensetzen kann?
Bundeskanzlerin Angela Merkel im Deutschen Bundestag, November 2019


Klassischer Liberalismus, verstanden als Freiheit, sich für alles (also auch die fossile Lebensweise) und gegen alles (also auch Klimaschutz) zu entscheiden, sichert keine Freiheit, er zerstört sie unweigerlich.
Jonas Schaible, Parlamentsreporter t-online.de, November 2019


Nur wer möglichst schnell, aber kontrolliert radikale Veränderungen anstößt, kann die Lebensweise, wie wir sie gewohnt sind, näherungsweise erhalten. Wer dagegen noch eine Weile an genau dieser Lebensweise festhält, garantiert, dass sie sich künftig radikal, aber unkontrolliert verändert.
Jonas Schaible, Parlamentsreporter t-online.de, November 2019


Je mehr Freiheit zum Nichthandeln wir uns jetzt herausnehmen, desto weniger Freiheit werden schon jetzt geborene Kinder als Erwachsene haben.
Jonas Schaible, Parlamentsreporter t-online.de, November 2019


Weil die Aufgaben mit jeder aufgeschobenen Gegenmaßnahme immer größer, die notwendigen Einschnitte wirksamer Klimaschutzpolitik immer tiefer oder im Fall des Nichthandelns die Folgen immer existenzieller werden, wird Freiheit zu einer Art knappem Gut.
Jonas Schaible, Parlamentsreporter t-online.de, November 2019


Beim Klimawandel empfinde ich es so: Wir springen im Dunkeln von einem Dach, ohne zu wissen, wie hoch es ist.
Reto Knutti, Klimaforscher an der ETH Zürich. November 2019


Beim Thema Klima agiert der Mensch komplett irrational. Er will es nicht wissen. Wenn ich Ihnen sagen würde: Das Flugzeug, in dem Sie sitzen, wird mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit abstürzen, würden Sie fliegen? Würden Sie nicht. Aber wenn ich Ihnen sage, dass wir mit 95-prozentiger Sicherheit sagen können, dass der Mensch beim Klimawandel der dominante Faktor ist, schliessen Sie die Augen und machen einfach weiter wie bisher in der Hoffnung, es wird irgendwie verschwinden. Aber es wird nicht verschwinden.
Reto Knutti, Klimaforscher an der ETH Zürich. November 2019


Wir müssen bis 2040 klimaneutral wirtschaften.
Hans Joachim Schnellnhuber, November 2019


Wir sind mitten im Klimanotstand.
Hans Joachim Schnellnhuber, November 2019


Wir reden bei unseren Klimaprognosen immer davon, was bis im Jahr 2100 passiert sein wird. Was die Leute dabei vergessen: 2100 ist nicht fertig.
Reto Knutti, Klimaforscher an der ETH Zürich. November 2019


Der grösste Teil der Folgen des Klimawandels kann nicht rückgängig gemacht werden. Eine höhere Durchschnittstemperatur geht nicht einfach zurück, selbst wenn wir die Emissionen auf null bringen. Was kaputt ist, ist kaputt. Wenn die Meere einmal über die Ufer getreten sind, bleibt das so.
Reto Knutti, Klimaforscher an der ETH Zürich. November 2019


Wenn man ein Weinglas abtrocknet und ein wenig Druck gibt, passiert nichts. Wenn man zu viel Druck gibt, ist das Glas irgendwann kaputt. Und zwar unwiderruflich kaputt. Viele Systeme haben Kipppunkte, wo die Auswirkungen massiv und irreparabel werden.
Reto Knutti, Klimaforscher an der ETH Zürich. November 2019


Ohne Anreize oder Zwang ist im Umweltbereich selten etwas passiert. Wenn die Fossilen wenig kosten, die Schäden vom Steuerzahler übernommen werden und der Staat nicht lenkend eingreift, gehen die Emissionen rauf, rauf, rauf.
Reto Knutti, Klimaforscher an der ETH Zürich. November 2019


Unser kollektives Versagen, frühzeitig und entschlossen zu handeln, führt dazu, dass wir jetzt viel tiefere Einschnitte bei den Emissionen vornehmen müssen.
Inger Andersen, Executive Director of the UN Environment Programme, November 2019


Hahn, Münster/Osnabrück, Paderborn, Erfurt, Kassel, Burbach/Siegerland, die Liste "toter", aber sehr teurer Flughafenruinen ist lang.
Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher, November 2019


Dass wir im Nahverkehr mit Fahrkartenschalter, Tarifwaben, Streifenkarten und Linienverkehren noch im frühen 20. Jahrhundert stecken, fällt nicht auf, weil die Chefs der Betriebe alle mit dem Auto unterwegs sind.
Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher, November 2019


Welches Naturgesetz bestimmt, dass wir private Autos einfach auf öffentlichen Flächen abstellen können?
Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher, November 2019


CO2 muss einen höheren Preis bekommen. Es muss richtig teuer werden, das Klima zu zerstören.
Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick, Dezember 2019


Es gibt keinen vernünftigen Grund mehr Klimaschutz zu verweigern. Es fehlt nur am politischen Willen dazu.
Hans-Josef Fell, November 2019


Pflanzt Bäume und Büsche in die Gärten, statt den öden Steinwüsten.
Hans-Josef Fell, November 2019


Städte und Kommunen spielen eine zentrale Rolle für Energiewende und Klimaschutz.
Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, November 2019


Ob wir die Energiewende schaffen und das in der EU und Deutschland diskutierte Ziel der Klimaneutralität erreichen, entscheidet sich nicht zuletzt in Städten und Kommunen.
Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, November 2019


Bereits heute lässt sich beobachten, dass Apfelbäume oftmals früher blühen als noch vor zwanzig Jahren. Dadurch kann es häufiger zu Frostschäden nach der Blüte kommen, obwohl die Anzahl an Frosttagen mit der globalen Erwärmung insgesamt abnimmt.
Peter Pfleiderer, Humboldt-Universität zu Berlin, November 2019


Die politische Welt übertreibt dermaßen, ich bin kurz vor der Arbeitslosigkeit! Sie sagen, sie wollen individuelle Mobilität teurer machen - und erhöhen die Pendlerpauschale.
Claus von Wagner, Kabarettist, November 2019


Der nötige Wandel unserer Art, zu konsumieren, zu wohnen und zu arbeiten ist weitreichend und er braucht daher eine unabweisbare Legitimität. Sie erreicht man nur, wenn man soziale und ökologische, politische und ökonomische Aspekte zusammenführt und ein neues Zukunftsbild entwirft, etwa in dem Begriff des "Green New Deal", den die Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez aufgegriffen hat.
Nils Minkmar, Kommentar im Spiegel, November 2019


Was die Bundesregierung da macht, das ist, als hätte man einen Tumor, und sieben Spezialisten empfehlen sofortige Strahlentherapie. Und die Bundesregierung sagt, ja okay, aber ich fange erst in zwei Jahren an und nehme nur ein Fünftel der Dosis.
Stefan Rahmstorf, Klimaforscher, November 2019


Wird ein Element des Erdsystems über diesen je unterschiedlichen Schwellenwert gedrückt, so kippt es. Eine wichtige Erkenntnis ist nun, dass die verschiedenen Kipp-Elemente wohl stärker miteinander in Wechselwirkung stehen als bislang gedacht.
Hans Joachim Schellnhuber, Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, November 2019


Der Mann im Ausguck der "Titanic", der den Eisberg gesehen hat und schrie "Maschinen stopp", war das ein Alarmist? Nein, er hat Alarm geschlagen. Ich nehme diesen Vorwurf inzwischen fast schon als eine Ehrenbezeichnung. Das heißt, dass ich die Menschen darauf hinweise, dass wir uns in einem akuten Notstand befinden. Als Wissenschaftler ist es meine Pflicht und Schuldigkeit, darüber aufzuklären.
Hans Joachim Schellnhuber, Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, November 2019


Die industrielle Moderne ist überall an ihre Grenzen gestoßen. Das Klimaproblem hält uns hier nur den Spiegel vor, in dem wir die hässliche Fratze der Moderne erkennen.
Hans Joachim Schellnhuber, Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, November 2019


Wir sollten darüber nachdenken, dass wir eine neue Erzählung der Moderne finden, die nicht einfach nur auf dem Götzen Wachstum aufgebaut ist.
Hans Joachim Schellnhuber, Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, November 2019


Venedig wird definitiv untergehen.
Anders Levermann, Klimaforscher, November 2019


Bei einem Anstieg der globalen Temperaturen um drei Grad wäre langfristig jede fünfte Unesco-Stätte gefährdet.
Anders Levermann, Klimaforscher, November 2019


Extreme Hitze ist viel gefährlicher als Waldbrände. Das kann man an Zahlen belegen. In Melbourne gab es etwa 2009 eine massive Hitzeperiode, die auch Brände nach sich zog. An den Folgen der Hitze starben jedoch zehnmal mehr Leute als durch die Feuer.
Stefan Arndt, Professor für Ökosystem- und Forstwissenschaften an der Universität Melbourne, November 2019


Die CDU kann nicht ewig vom Bewahren der Schöpfung sprechen, ohne auch etwas dafür zu tun.
Marion Tiemann, Sprecherin Greenpeace, November 2019


Neben einer guten Rendite erwarten viele Menschen heute, dass ihr Geld nach ökologischen und ethischen Kriterien veranlagt wird.
Ingmar Höbarth, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds, November 2019




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