Wir ziehen mit unserem täglichen Leben eine Spur der Verwüstung durch die Erde und wir kümmern uns da noch nicht drum.
Robert Habeck, Bundeswirtschaftsminister bei Lanz, März 2022


Wir sind keine Engel, aber wir können versuchen, die Konsequenzen ein bisschen weniger schlimm zu machen.
Robert Habeck, Bundeswirtschaftsminister bei Lanz, März 2022


Ein Tempolimit ist überfällig.
Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), März 2022


Die deutsche 1,5-Grad-Grenze verläuft vor Lützerath. Wenn RWE die Kohle unter diesem Dorf verbrennt, dann kann Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht mehr einhalten.
Pauline Brünger, Fridays for Future, März 2022


Wir sind nicht auf Kurs, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen.
Ligia Noronha, stellvertretende UN-Generalsekretärin, März 2022


Solarenergie gehört auf jedes Dach.
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), März 2022


Die kommenden Jahre werden entscheidend sein für den Verlauf des Klimawandels in diesem Jahrhundert.
Hoesung Lee, Vorsitzender des Weltklimarats, März 2022


Der Bausektor braucht Recycling-Zertifikate, zum Beispiel eine Quote für Beton mit 45 Prozent Recyclinganteil.
Günther Bachmann, Landschaftsplaner, März 2022


Für den Bau von Gebäuden in Singapur wird weltweit Sand abgegraben – an Stränden, die den Singapurern nicht gehören. Das Gleiche gilt für Bauten in Dubai, in der Wüste, denn Wüstensand taugt nicht zum Hochbau. Das sind imperiale Verhaltensweisen, die das eigene Wohl zulasten des globalen Allgemeinwohls bevorzugen.
Günther Bachmann, Landschaftsplaner, März 2022


Das 1,5-Grad-Ziel ist kein Ziel, sondern eine Grenze.
Elisa Bas, Fridays-for-Future-Aktivistin, März 2022


Das Klima darf kein Thema unter vielen sein.
Elisa Bas, Fridays-for-Future-Aktivistin, März 2022


Der Preis für die LNG-Träume wäre jedoch hoch: enorme Kosten, ein fossiler Lock-in-Effekt und das verheerende Signal, man könne klimawissenschaftliche Fakten komplett ignorieren und 2022 noch neue fossile Infrastruktur bauen, um munter für weitere Jahrzehnte Erdgas zu verbrennen.
Sascha Boden, Referent für Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH), März 2022


Unser komplett aufgeblähter Nutztiersektor entzieht der Welt Unmengen an wertvollem Getreide.
Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich, März 2022


Eine radikale Energiewende ist längst kein Umweltprojekt mehr, sondern eine überfällige Sicherheitsmaßnahme.
Luisa Neubauer, FFF, März 2022


An unseren Esstischen finden tektonische Verschiebungen statt. Die Zukunft des Essens ist da. Wir brauchen nachhaltigere Wege, um die Welt zu ernähren.
Pasi Vainikka, Gründer Solar Foods, März 2022


Erneuerbare Energien lösen uns von Abhängigkeiten. Erneuerbare Energien sind deshalb Freiheitsenergien.
Christian Lindner, Bundesfinanzminister (FDP), März 2022


Die Ärmeren verlieren doch nicht, wenn sie das billige Fleisch durch eine vegane oder vegetarische Kost ersetzen. Im Gegenteil: Sie gewinnen.
Karl Lauterbach, Gesundheitsminister, März 2022


Wir brauchen eine Ernährung, die sehr viel stärker vegan und vegetarisch ausgerichtet ist, weil wir sonst allein durch die Art, wie wir uns ernähren, viel zu viel CO2 und Methan freisetzen.
Karl Lauterbach, Gesundheitsminister, März 2022


Ich gehe davon aus, dass wir bis 2026 etwa 200 Milliarden Euro für Klimaschutz, Ladeinfrastruktur, Wasserstofftechnologie, die Modernisierung der Industrie, auch die Abschaffung der EEG-Umlage, um die Menschen zu entlasten, vorsehen werden.
Christain Lindner, Finanzminister, März 2022


Wir sind süchtig nach fossilen Energien. Wir rauchen seit Jahrzehnten und dachten immer, den Lungenkrebs kriegt später wer anderer. Spätestens seit 2018 wissen wir aber, dass wir den Krebs schon haben, hier und jetzt. Die Frage ist: Wie weit ist er fortgeschritten und können wir die Metastasen noch eindämmen?
Reinhard Steurer, Professor für Klimapolitik an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien, März 2022


Von 15 Kipppunkten sind bereits neun aktiv.
Reinhard Steurer, Professor für Klimapolitik an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien, März 2022


Die Atomindustrie steckt schon mitten in der Klimakrise und das wird immer mehr zur Gefahr für uns alle. 40 Prozent der weltweiten Atomreaktoren liegen in Küstengebieten und werden immer öfter dem steigenden Meeresspiegel und starken Sturmfluten standhalten müssen.
Martin Litschauer, Anti-Atom-Sprecher der Grünen, März 2022


Der Schienenverkehr muss gestärkt werden. Es geht um Verkehrsvermeidung, -verlagerung und -optimierung.
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), März 2022


Die Industrie muss energieeffizienter werden, auch hier bieten sich die industrielle Wärmepumpe und der Einsatz von Erneuerbaren Energien an.
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), März 2022


Wir halten zu viele Tiere – die den Menschen das Essen wegfuttern.
Dr. Chris Methmann, Geschäftsführer foodwatch Deutschland, März 2022


Damit ein geschlachtetes Schwein uns 1 Kalorie liefert, muss es die Landwirt:in vorher mit 3 Kalorien pflanzlicher Nahrung mästen.
Dr. Chris Methmann, Geschäftsführer foodwatch Deutschland, März 2022


Wir haben nicht zu wenig Ackerflächen in Deutschland und Europa – wir müssen sie anders bewirtschaften.
Dr. Chris_Methmann, Geschäftsführer foodwatch Deutschland, März 2022


Die Windkraft hat vor allem in der kalten Jahreszeit Hochsaison. Für die Verdrängung von schmutzigem Erdgas aus der Stromproduktion ist der Ausbau der Windenergie daher besonders wichtig.
Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, März 2022


Wir befinden uns inmitten eines Energiekriegs.
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), März 2022


Energie- und Verkehrswende machen nicht nur unabhängig von fossilen Preisschocks, sondern wirken friedensstiftend.
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), März 2022


Wir brauchen einen Booster für erneuerbare Energien und Energieeinsparung vor allem im Gebäudebereich, aber auch in der Industrie.
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), März 2022


Verheerende Waldbrände drohen die neue Normalität zu werden.
Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland, März 2022


Mir ist das Wichtigste, dass wir langlebigere Produkte haben oder auch werterhaltendes Produktdesign haben, dass wir weniger Wegwerfprodukte, weniger Einwegartikel haben.
Steffi Lemke, Bundesumweltministerin, März 2022


Wir haben ja zumindest einige Einwegprodukte in Europa verboten, ich komme immer auf das Beispiel vom Plastikstrohhalm, der jetzt verboten ist – und kein Mensch vermisst ihn.
Steffi Lemke, Bundesumweltministerin, März 2022


Die Menschen wollen diese Wegwerfmentalität nicht, davon bin ich fest überzeugt.
Steffi Lemke, Bundesumweltministerin, März 2022


Wenngleich das BIP einige Schwächen hat, etwa bei der Erfassung von nicht auf Märkten gehandelten Aktivitäten, ist es ein bewährter und treffsicherer Indikator für die Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft. Es macht jedoch keine Aussagen über den Verbrauch des Naturkapitals oder die Verteilung des Erwirtschafteten. Das BIP ist daher kein sonderlich gutes Maß für allumfassenden Wohlstand und Fortschritt, schon gar nicht in unserer Gesellschaft, die materieller Not weitgehend entkommen ist.
Christoph M. Schmidt, Präsident des Wirtschaftforschungsinstituts RWI, Februar 2022


Wasserstoff könnte sich als das fehlende Glied auf dem Weg zu einer klimasicheren Energiezukunft erweisen.
Francesco La Camera, Generaldirektor von IRENA, Januar 2022


Wasserstoff ist kein neues Öl. Und der Übergang ist kein Ersatz für Kraftstoffe, sondern eine Umstellung auf ein neues System mit politischen, technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Umwälzungen.
Francesco La Camera, Generaldirektor von IRENA, Januar 2022


Grüner Wasserstoff wird neue und vielfältige Teilnehmer auf den Markt bringen, die Transportwege und die Versorgung diversifizieren und die Macht von einigen wenigen auf viele verlagern.
Francesco La Camera, Generaldirektor von IRENA, Januar 2022


Eine Übergangstechnologie kann schließlich schon per Definition nicht nachhaltig sein.
Ralf Schmidt-Pleschka vom Ökostrom-Unternehmen Lichtblick, zu Gaskraftwerken, Januar 2022




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