Die Verhaltensmuster, nach denen der Mensch die Umwelt behandelt, beeinflussen die Verhaltensmuster, nach denen er sich selbst behandelt, und umgekehrt. Das fordert die heutige Gesellschaft dazu heraus, ernsthaft ihren Lebensstil zu überprüfen, der in vielen Teilen der Welt zum Hedonismus und Konsumismus neigt und gegenüber den daraus entstehenden Schäden gleichgültig bleibt
Papst Benedikt XVI., ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE, 2009


Wenn man sich der natürlichen Ressourcen bedient, muß man sich um ihre Bewahrung kümmern, indem man auch die Kosten – was die Umwelt und den Sozialbereich betrifft – veranschlagt und als eine wesentliche Position der Kosten der wirtschaftlichen Aktivität selbst bewertet.
Papst Benedikt XVI., ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE, 2009


Die internationale Gemeinschaft hat die unumgängliche Aufgabe, die institutionellen Wege zu finden, um der Ausbeutung der nicht erneuerbaren Ressourcen Einhalt zu gebieten, und das auch unter Einbeziehung der armen Länder, um mit ihnen gemeinsam die Zukunft zu planen
Papst Benedikt XVI., ENZYKLIKA CARITAS IN VERITATE, 2009


Als besonders problematisch erweist sich die Tatsache, dass der Klimawandel schneller voranschreitet als die Zunahme ökologischen Bewusstseins, der wissenschaftlich-technischen Bewältigungskompetenz und insbesondere des politischen Willens, wirksam gegenzusteuern.
Die deutschen Bischöfe in Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit, 2006


Gefordert ist ein grundlegender Wandel der aktuellen klimaschädlichen Muster von Produktion und Konsum, von Technologien und Lebensstilen ...
Die deutschen Bischöfe in Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit, 2006


Wenn man den Himmel durch Opfer erreichen will, bei welchen man Bäume fällt, Tiere tötet und blutigen Schmutz hervorruft, wodurch kommt man dann in die Hölle?
Mathara, Indischer Philosoph


"Macht Euch die Erde untertan" heißt nicht, ruiniert sie im Namen eines gottlosen Egoismus.
Dr. Michael Staikos, österreichischer Erzbischof, Metropolit von Austria


Modern society will find no solution to the ecological problem unless it takes a serious look at its lifestyle. In many parts of the world society is given to instant gratification and consumerism while remaining indifferent to the damage which these attitudes cause. Simplicity, moderation and discipline, as well as a spirit of sacrifice, must become part of everyday life, lest all suffer the negative consequences of the careless habits of a few.
Pope John Paul II, 1996


Ohne die Liebe zur Erde werden wir im Himmel keinen Platz finden.
Weisheit der Aymara, Peru


Die Bedeutung der Ökologie ist inzwischen unbestritten. Wir müssen auf die Sprache der Natur hören und entsprechend antworten.
Papst Benedikts XVI., Rede im Deutschen Bundestag, September 2011


...Die sich exklusiv gebende positivistische Vernunft, die über das Funktionieren hinaus nichts wahrnehmen kann, gleicht den Betonbauten ohne Fenster, in denen wir uns Klima und Licht selber geben, beides nicht mehr aus der weiten Welt Gottes beziehen wollen. Und dabei können wir uns doch nicht verbergen, daß wir in dieser selbstgemachten Welt im stillen doch aus den Vorräten Gottes schöpfen, die wir zu unseren Produkten umgestalten. Die Fenster müssen wieder aufgerissen werden, wir müssen wieder die Weite der Welt, den Himmel und die Erde sehen und all dies recht zu gebrauchen lernen.
Papst Benedikts XVI., Rede im Deutschen Bundestag, September 2011


Angesichts des Klimawandels und der Energiekrise haben auch wir Christen die gesellschaftliche Aufgabe, unsere Umwelt zu schützen, indem wir einsehen, dass es angesichts der ökologischen Probleme so nicht weitergehen kann, und deshalb unser Verhalten ändern.
Norbert Richter, Pax Christi, NRW, Februar 2012


In Mitteleuropa erkannten schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts - nach langen Zeiten des Raubbaus - weitsichtige Forstleute, dass Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden müssen: Seitdem befolgt man konsequent diesen Weg und schlägt nur noch so viel Holz ein, wie nachwächst, damit man die Wälder dauerhaft erhalten und nutzen kann. Ihnen darf weder gegenwärtig noch zukünftig irreparabler Schaden zugefügt werden, weil sie eine lebensnotwendige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktion für uns Menschen und unsere Ökosysteme haben.
Inzwischen ist allgemein anerkannt, dass wir nicht nur unsere Wälder nachhaltig bewirtschaften müssen. Vielmehr müssen wir Menschen unseren Lebensstil am Prinzip der Nachhaltigkeit ausrichten, wenn wir nicht das ökologische Gleichgewicht der Biosphäre zerstören wollen.
10. Synode der EKD Braunschweig, Vorschläge der Kammer für Umweltfragen, 2008


Nach biblischem Verständnis sind wir Menschen zwar Geschöpfe Gottes und zu Gottes Ebenbild bestimmt, doch infolge unseres Lebenswandels werden wir zum Mitverursacher eines verheerenden Klimawandels. Unsere Verantwortung für unser Handeln ist umso größer, weil wir dadurch auch über die Lebensmöglichkeiten künftiger Generationen entscheiden.
10. Synode der EKD Braunschweig, Vorschläge der Kammer für Umweltfragen, 2008


Eine verantwortliche Klima- und Energiepolitik gehört über die konfessionellen Grenzen hinweg zu den sozialethischen Anliegen aller christlichen Kirchen.
10. Synode der EKD Braunschweig, Vorschläge der Kammer für Umweltfragen, 2008


Wir Christinnen und Christen sind durch den anthropogenen Klimawandel in besonderer Weise herausgefordert. Als Ebenbilder Gottes sind wir von unserem Schöpfer in die Verantwortung gerufen, Gottes gute Schöpfung zu bewahren und zu bebauen, zu besorgen und zu behüten (Gen 2,15).
aus dem Beschluss der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin, 2010


Klimabewusstes Handeln fängt im Haushalt jeder und jedes Einzelnen an und betrifft regionale, nationale und globale Politik. Dies umfasst die Energiewirtschaft, das Bauwesen, die Verkehrspolitik, die Agrar-, Forst- und Wasserwirtschaft sowie die Bildungspolitik und die Entwicklungshilfe. Um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen, ist auf allen Ebenen eine sofortige und aktive Klimaschutzpolitik erforderlich.
aus dem Beschluss der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin, 2010


Wir verpflichten uns,
• einen Lebensstil weiter zu entwickeln, bei dem wir gegen die Herrschaft von ökonomischen Zwängen und von Konsumzwängen auf verantwortbare und nachhaltige Lebensqualität Wert legen
• die kirchlichen Umweltorganisationen und ökumenischen Netzwerke bei ihrer Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung zu unterstützen.
CHARTA OECUMENICA, 2001


Aus Sorge um das Wohlergehen aller Nationen, und mit einem besonderen Interesse für die ärmsten unter ihnen als auch für künftige Generationen, ist unsere Unterstützung für saubere, erneuerbare Energien und Energieeffizienz auch eine Frage der Gerechtigkeit.
Aufruf von 50 jüdischen Führern für 14% Reduction bis 2014, Februar 2012


Das Auto möglichst selten zu nutzen, um in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen die Umwelt zu schützen, ist eine Form des Fastens, die viele Menschen heute anspricht. Wir alle können versuchen, unseren persönlichen Lebensstil noch umweltbewusster zu gestalten. Neben dem Energiesparen bei der Heizung oder beim Strom können wir bei unseren alltäglichen Wegen viel für die Umwelt und das Klima tun.
Dr. Franz-Jakob Hock, Umweltbeauftragter des Bistums Mainz bei der Vorstellung der Aktion Autofasten, Februar 2012


Wir müssen uns bewusst werden, dass unser Konsumverhalten auf Kosten anderer Menschen und unserer Umwelt geht.
Misereor-Bischof Werner Thissen, Oktober 2012


Die Massenproduktion von Schweinefleisch zu Billigpreisen hier bei uns hat dramatische Auswirkungen für Menschen in den Südkontinenten. Insbesondere die Heranzucht von Schweinen basiert auf importiertem Soja. Die Flächen, die wir im Süden für den Sojaanbau nutzen, führen zur Verdrängung bäuerlicher Familienbetriebe.
Misereor-Bischof Werner Thissen, Oktober 2012


Wenn wir bewusst ein oder zweimal die Woche auf Fleisch verzichten und uns nach Möglichkeit mit regional produzierten Produkten versorgen, unterstützen wir hier bei uns eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft.
Misereor-Bischof Werner Thissen, Oktober 2012


Das Erntedankfest lenkt unseren Blick auf die Gaben der Schöpfung und zugleich darauf, was die Bedingungen dieser Gaben sind. und zugleich wissen wir, dass unsere derzeitige Energie- und Rohstoff-intensive Lebensweise den Klimawandel befördert, die Vorräte der Erde erschöpft und nicht für alle Menschen auf unserem Planeten trägt.
Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Predigt anlässlich des Erntedankfestes, Oktober 2012



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