Man muss doch verrückt oder vielleicht ein Ökonom sein, um zu glauben, dass unendliches Wachstum möglich ist.
Nicolas Hulot, Umweltminister Frankreich, Juni 2018


Noch nie sind die Leute mit solchen großen Autos umhergefahren, noch nie waren die landwirtschaftlichen Nutzflächen so ausgebeutet und noch nie ist so viel Plastikmüll in den Meeren geschwommen.
Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher, Mai 2017


Wenn sich immer mehr Menschen die Frage stellen würden, wer sie sein möchten auf dieser Erde, gäbe es für die Konsumwirtschaft nicht mehr genug Konsumenten.
Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher, Mai 2017


Wenn man also will, dass mehr Menschen nachhaltiger leben, müsste man ihnen ein Gefühl für ihre eigene Würde vermitteln.
Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher, Mai 2017


Es geht nicht mehr nur um Nachhaltigkeit, sondern um das, was uns im Leben wichtig ist.
Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher, Mai 2017


Wir brauchen eine Philosophie für die überfüllte Welt. Solidarität, Langfristdenken, Balance, Demut, Toleranz sind wichtiger als das Starren auf Vierteljahres-Abschlüsse.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Juni 2017


Das fairste Smartphone ist jenes, das man schon besitzt.
Fabian Hühn, Fairphone, 2017


Wir brauchen Maßgaben für privaten Konsum, die klarmachen, dass es kein Recht auf Umweltzerstörung gibt.
Stefan Krug, Greenpeace, September 2017


Was wir brauchen, ist eine neue Kultur des Umgangs miteinander – und mit der Natur. Diente der aus der Aufklärung entspringende Gesellschaftsvertrag dazu, die Konflikte zwischen den Akteuren der Gesellschaft zu lösen, so ist nun ein neuer Vertrag erforderlich, der auch unsere Beziehung zur Unswelt regelt.
Kai Niebert, Professor für Didaktik der Naturwissenschaften und der Nachhaltigkeit an den Universitäten Zürich und Lüneburg, September 2017


Wir konsumieren zu viel Natur und wir sind eigentlich zu viele auf der Welt. Vor allem die Industriestaaten müssen ihr Wohlstandsmodell korrigieren, sie haben riesige "ökologische Fußabdrücke".
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


In unserem Club-of-Rome-Report "Faktor Fünf" haben wir gezeigt, dass man wenigstens fünfmal mehr Wohlstand aus Energie und Stoffen herausholen kann. Aber das kommt nur in Gang, wenn wir den Naturverbrauch endlich teurer machen.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


Den Ländern, die eine Stabilisierung ihrer Bevölkerung erreicht haben, geht es viel besser als denen, die es nicht schaffen. Allerdings muss nun ihr ökologischer Fußabdruck schnell kleiner werden.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


Die Entfesselung des Kapitalismus war ein schwerer politischer Fehler. Bei Adam Smith war der Markt noch in einem festen Rechtskorsett eingebunden und dadurch segensreich.
Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des Club of Rome, April 2018


Mit zwei Dritteln Wahrscheinlichkeit geht es nicht gut für uns aus und wir landen in der weltweiten Zweiklassengesellschaft oder in einem ökologischen Kollaps. Es gibt aber nach wie vor die Chance zu einer besseren Welt.
Prof. Franz Josef Radermacher, 2016


Man könnte sich eine Welt vorstellen, in der der Lebensstandard im Mittel auf halbem EU-Durchschnitt wäre. Das wären Bedingungen wie heute in Slowenien. Jeder wird satt, jedes Kind geht in die Schule, es gibt für alle einen Arzt, jeder hat die Chance sich zu entfalten und die elementaren Menschenrechte sind für alle erfüllt.
Prof. Franz Josef Radermacher, 2016


Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen, geht es um sehr viel mehr: Um soziale und spirituelle Dimensionen. Nachhaltigkeit ohne Veränderung im Bewusstsein und damit eine Veränderung der Entscheidungen und des Denkens wird nicht möglich sein.
Stefan Brunnhuber, Ökonom und Psychiater, Mitglied des Club of Rome und Senator der Europäischen Akademie der Wissenschaften sowie ärztlicher Direktor der Diakonie-Klinik für Integrative Psychiatrie in Sachsen, Interview Werte und Wandel


Jedem ist klar, dass unendliches Wachstum in einer endlichen Welt nicht möglich ist. Doch es wird immer wieder das Substituts-Argument vorgebracht. Demnach würde zusätzliches Wachstum über eine gesteigerte Produktivität neue Technologien ermöglichen, die effizienter sind und damit den Spielraum des Klimawandels hinauszögern. Das ist aber eine Illusion.
Stefan Brunnhuber, Ökonom und Psychiater, Mitglied des Club of Rome und Senator der Europäischen Akademie der Wissenschaften sowie ärztlicher Direktor der Diakonie-Klinik für Integrative Psychiatrie in Sachsen, Interview Werte und Wandel


Wenn es noch vor 2 Dekaden möglich war, dass jeder hier im Westen sein Wohlstandsmodell verfolgen konnten und die negativen Effekte irgendwie in die Zukunft verschoben, auf Drittländern abgewälzt oder in der Natur deponiert wurde, geht dass alles in einer vernetzten Welt nicht mehr.
Stefan Brunnhuber, Ökonom und Psychiater,


Mit Konsum retten wir Unternehmen, aber sicher nicht die Natur.
Werner Boote, Dokumentarfilmer, "The Green Lie", März 2018


Im Supermarkt gibt es nur ein paar sozial gerechte und ökologische Produkte zu finden. Der Großteil ist es nicht. Und das ist der Wahnsinn. Warum darf das überhaupt hergestellt werden?
Werner Boote, Dokumentarfilmer, "The Green Lie", März 2018


Ein Grundproblem ist dieser Widerspruch: Vorstände von Konzernen müssen Gewinne maximieren. Und auf der anderen Seite bekennen sie sich freiwillig zu Umweltstandards und Menschenrechten. Das funktioniert so nicht. Freiwilligkeit ist nicht einklagbar.
Werner Boote, Dokumentarfilmer, "The Green Lie", März 2018


Ab diesem Mittwoch leben wir auf Pump, aber auf lange Sicht wird die Erde uns keinen Kredit mehr geben können. Brennende Wälder, schmelzende Gletscher – längst leuchten die roten Warnlampen des Planeten.
Hubert Weiger, Vorsitzender BUND, Juli 2018


Die Menschen verbrauchen immer schneller immer mehr Ressourcen und Deutschland gehört zu den größten Verschwendern.
Hubert Weiger, Vorsitzender BUND, Juli 2018


Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung zur Maxime macht und das verstaubte Wachstumsparadigma endlich ausrangiert.
Hubert Weiger, Vorsitzender BUND, Juli 2018


Innerhalb des Ressourcenbudgets unseres Planeten zu leben ist nicht nur technologisch machbar, sondern auch finanziell von Vorteil.
Mathis Wackernagel, Leiter von Global Footprint Network und Entwickler des ökologischen Fußabdrucks, Juli 2018


Ich kann es nicht verstehen, wenn Leute Kram kaufen, den sie nicht gebrauchen.
Greta Thunberg, November 2018


Zukunft wird nur dann möglich sein, wenn wir lernen, auf Dinge, die machbar wären, zu verzichten, weil wir sie nicht brauchen.
Günter Grass, deutscher Schriftsteller


Heute sehen wir, dass das exponentielle Wachstum von Bevölkerung und Konsum seit Jahrzehnten mit den Grenzen der Biosphäre der Erde kollidiert
Anders Wijkman, Club of Rome, Dezember 2018


Wir dachten und hofften, die Emissionen hätten vor einigen Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Nach zwei Jahren erneutem Wachstum zeigt sich, das war Wunschdenken.
Rob Jackson, Professor für Erdsystemwissenschaften an der Stanford School of Earth, Dezember 2018


Der weltweite Energiebedarf übertrifft ein starkes Wachstum bei erneuerbaren Energien und bei Energieeffizienz.
Rob Jackson, Professor für Erdsystemwissenschaften an der Stanford School of Earth, Dezember 2018



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